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Hier stehen ein paar Eindrücke, Erlebnisse, Tipps, Warnungen, Erfahrungen oder kurze Berichte von meinen vergangenen, aktuellen oder zukünftigen Reisen.

 

August 2018 - Raudufossar Wasserfall - Island

 

Im Juli/August 2018 war ich mit einem 4x4 Pickup-Camper im Hochland von Island unterwegs. Dabei bin ich auch zum Roten Wasserfall "Raudufossar" im Fjallabak in der Nähe der F225 gewandert. Noch eindrucksvoller war aber die Quelle des Raudfossakvisl, des Flusses der den Wasserfall speist. Oben beim Wasserfall folgte ich dem Fluss bis zu seiner Quelle. Dort erwartete mich eine unwirkliche Welt aus knallig roten Felsen, einem ebensolchen Pool und einem nicht minder irrealen Wasserfall.

 

 

 

 

August 2017 - Brooks Falls

 

Mitte August 2017 flog ich für 2 Tage (1 ÜN) von Anchorage zu den Brooks Falls im Katmai National Park, um Grizzlies beim Lachsfischen zu beobachten. August ist nicht unbedingt die beste Zeit dafür, aber es ist Nachsaison und auch die Mücken haben die Stech-Saison weitgehend beendet. Das Ganze ist ein teurer Spass, aber trotz schlechten Wetters fand ich die Tour sehr lohnenswert. Bären gab es genug zu sehen, und auf der Beobachtungs-Plattform ging es ruhig und ohne Gedrängel zu.

 

 

 

 

September 2017 - Denali National Park

 

Mitte September 2017 war ich im Denali National Park, und ich stand für 3 Nächte mit meinem Camper auf dem Teklanika Campground. Leider kann man sich im Park nur mit dem Shuttle-Bus bewegen, was nicht sonderlich bequem ist, wenig Flexibilität bietet, und daher für Fotografen eher eine ziemlich bescheidene Lösung ist. Das Wetter war nicht toll, und wenn dann die Sonne mal rauskam, war man eventuell irgendwo im Bus in einer uninteressanten Gegend. Durch eigene Dummheit habe ich auch noch die Chance verpasst, am Lottery weekend mit dem eigenen Wagen in den Park fahren zu können. Aber wenigstens habe ich den Denali gesehen.

 

 

 

 

September 2017 - Dalton Highway

 

Im August/September 2017 war ich zum ersten Mal in Alaska. Leider hat mir das Wetter einen guten Teil meiner Reise vermiest, weshalb ich einige Programmpunkte gestrichen bzw. ausgelassen habe. Aber dadurch hatte ich plötzlich ein paar nicht eingeplante Tage übrig, die ich nutzte, um den Dalton Highway entlang der Alaska Pipeline zum Polarmeer zu fahren. Auch auf dieser Tour war das Wetter meistens nicht gut, aber die mehrtägige Fahrt auf dem einsamen Highway war trotzdem ein Erlebnis.

 

Ein Highlight dieser Tour war die Begegnung mit 3 Moschusochsen in der Tundra südlich der Prudhoe Bay.

 

 

 

Juni 2014 - Point of the Arches revisited

 

Das erste Mal war ich in 2011 mit Zelt am Shi Shi Beach, und war sicher, dass ich wiederkommen würde. So war ich zwar auch in 2013 kurz am Shi Shi Beach, aber eine dichte graue Nebeldecke hielt mich davon ab Fotos zu machen. In 2014 unternahm ich einen erneuten Versuch, und das Wetter spielte diesmal mit. Allerdings war bei Sonnenuntergang der Wasserstand zu hoch, so dass die Felsfinnen nicht zu sehen waren. Ich hatte es aufgrund der Tiden erahnt, aber trotzdem ließ ich mich nicht von der erneuten Wanderung abhalten. Am Morgen war wieder schlechtes Wetter, so dass ich schon nach einer Nacht wieder aufbrach.

 

Da bleibt doch noch manche Rechnung offen, und Shi Shi Beach wird sicherlich wieder mal ins Programm aufgenommen.

 

 

 

Mai 2013 - Adeii Eechii Cliffs revisited                >> english version

 

Bisher war ich zweimal bei den Adeii Eechii Cliffs, aber beide Male in derselben Gegend. Mein erster Besuch dort war im September 2010, und beim zweiten Besuch im März 2012, suchte ich nach einigen weiteren interessanten Sandsteinformationen, aber ohne Erfolg - ich suchte im falschen Gebiet.

 

Nach diesen 2 Besuchen bei den Adeii Eechii Cliffs, wollte ich dieses Mal ein etwas entfernteres Gebiet aufsuchen, nachdem ich einen Hinweis erhalten hatte, dass es dort die gesuchten Felsformationen geben sollte, von denen zwar Fotos veröffentlicht wurden, deren Lage aber wieder einmal geheim gehalten wurde.

 

 

 

Mai 2013 - Collet Top Arch

 

Zum ersten Mal sah ich diesen Arch auf einem Foto im Visitor Center des Bureau of Land Management (BLM) in Escalante, Utah. Ein Arch aus gelblichem Gestein wölbt sich über einer Granary, also einer Kornkammer der frühzeitlichen Indianer – so etwas hatte ich noch nicht gesehen. Die Ranger sagten nur, dass der Arch in einer sehr abgelegenen Gegend im Grand Staircase Escalante National Monument steht.

 

Es dauerte einige Zeit, bis ich wusste, wie der Arch heißt und wo er steht. Dann musste ich nur noch klären, wie ich dorthin kommen könnte – es klappte erst beim zweiten Versuch.

 

 

 

Mai 2013 - Pleasant Creek Falls

 

Bei dem Fotografen Bret Edge sah ich in seiner Galerie in Moab ein Bild eines kleinen, mehrstufigen Wasserfalls in einem engen Canyon. Bret war in seiner Galerie und sagte mir, dass es der Pleasant Creek Falls in einer abgelegenen Gegend des Capitol Reef National Parks ist. Bald wusste ich, dass es verschiedene Möglichkeiten gab zu dem Wasserfall zu kommen: zu Fuß entlang des Creeks, oder aus zwei verschiedenen Richtungen über 4WD Pisten. Ich wollte zu den Falls ...

 

 

 

Mai 2013 - Owens Valley

 

Schon oft, sogar schon sehr oft, bin ich den Highway US-395 durch das Owens Valley in der  Eastern Sierra in Kalifornien gefahren. Beim Durchfahren scheint das Tal ziemlich öde und trocken zu sein, und es gibt kaum einen Anlass sich näher darauf einzulassen. So dachte ich auch, bis ich zufällig in Bishop in der Mountain Light Galerie von Galen und Barbara Rowell deren Fotos vom Owens Valley sah. Plötzlich sah das Tal gar nicht mehr so öde und langweilig aus, und für mich stand fest, ich werde mir das Tal auch mal etwas genauer anschauen.

 

 

April 2013 - Reflection Canyon revisited            >> english version

 

Im September 2012 bin ich zum ersten Mal in einer Tageswanderung zum Reflection Canyon gegangen, aber leider war der Wasserstand des Lake Powell zu hoch, um optimale Fotos zu bekommen. Trotz meiner leichten Probleme bei der damaligen Wanderung, stand fest, dass ich noch einmal bei niedrigerem Wasserstand zum Reflection Canyon gehen würde.

 

Im April 2013 war es soweit, und diesmal ging es mit Zelt auf die Wanderung. Auch dieses Mal gab es Probleme, und auch der deutlich niedrigere Wasserstand des Lake Powell bot nicht, was ich erhofft hatte. Aber trotzdem war die Wanderung ein erneut eindrucksvolles Erlebnis - und ich kann ja (bei noch niedrigerem Wasserstand) erneut zum Reflection Canyon gehen.

 

 

März 2012 - Little Jumbo Arch

 

Der Little Jumbo Arch ist relativ unbekannt und wird wohl nur selten aufgesucht. Man findet im Internet die Koordinaten des Arches und auch ein paar Bilder, aber den Weg zum Arch muss man sich sozusagen querfeldein selber suchen. Der Arch liegt im Grand Staircase Escalante National Monument in Utah und ist vom kleinen Ort Escalante über die Hole-in-the-Rock Road zu erreichen.

 

 

 

März 2012 - King of Wings                                 >> english version

 

Lange wurde aus dem Standort des sogenannten King of Wings, bzw. von Momo's Wing (benannt nach dem Entdecker) ein Geheimnis gemacht. Zum einen wurde nur an wenige "auserwählte" Leute der Standort weiter gegeben, zum anderen gaben auch diejenigen, die auf eigene Faust den Stein gefunden hatten, dessen Standort nicht preis. Aber es war auch klar, dass dieses Geheimnis nicht ewig bestehen würde, und in 2011 wurde der King of Wings auf Luftaufnahmen bei Bing Maps entdeckt. Jetzt ist das Geheimnis keines mehr.

 

 

 

März 2012 - Marlboro Point                                >> english version

 

Zuerst hatte ich Bilder gesehen, die mir sehr gut gefielen. Leider gab es keine Angaben, wo denn dieser Ort mit dem vielversprechenden Namen (wenn man die Marlboro Werbung kennt) liegt. Aber nach einer Recherche im Internet konnte ich dann einen Besuch am Marlboro Point für meine anstehende USA-Reise einplanen.

Der Marlboro Point liegt in Big Flat, einem Gebiet zwischen Dead Horse Point und Canyonlands Nationalpark. Man kann ihn auf verschiedenen Dirt Roads erreichen, und ein Fahrzeug mit High Clearance ist angebracht. Aber der Ausblick bei Sonnenaufgang entschädigt für die strapaziöse Anfahrt.

 

 

September 2011 - Glacier National Park

 

Wahrscheinlich ist es schon eine reichlich dumme Idee, Ende September in den Glacier Nationalpark zu fahren. Der Park liegt immerhin in den Rocky Mountains und grenzt an Kanada. Aber die „relative Nähe“ zum Grand Teton Nationalpark war ausschlaggebend für meine Planung, denn ich wollte im Grand Teton die herbstlich leuchtenden Aspen fotografieren – und die beste Herbstfärbung ist dort Anfang Oktober.

 

Es bot es sich an, den nördlicher liegenden Glacier Nationalpark vorher zu besuchen und nicht etwa erst Mitte Oktober, nach dem Besuch beim Grand Teton. Da das Frühjahr im gesamten Westen der USA sehr nass und kühl war, konnte ich auf einen verlängerten Sommer bis in den Herbst hinein hoffen – und es hat ganz gut gepasst.

 

Reiseberichte.com

 

 

Mai 2011 - Fly Geyser

 

Noch vor meinem Abflug in die USA hatte ich von den Friends of Black Rock die Information erhalten, dass sie am Memorial Day Wochenende mehrere 2-stündige Touren zum Fly Geyser anbieten würden. Der Preis für solch eine Tour war zwar mit 75 US$ abschreckend hoch, aber trotzdem behielt ich den Termin im Kopf.

 

Eigentlich wollte ich in den Nordwesten, und dort war ich auch einige Zeit unterwegs, aber das ständige schlechte und kalte Wetter hatte mich zermürbt. Wenn ich jetzt nach Süden fahren würde, könnte ich praktisch termingerecht in Gerlach zur Fly Geyser Tour eintreffen. Also checkte ich den Wetterbericht für Nordnevada und buchte kurzentschlossen die Tour.

 

 

Mai 2011 - Point-of-the-Arches                              >> english version

 

Im Oktober 2009 war ich zum ersten Mal im Olympic Nationalpark und fuhr auch an einem Nachmittag zum Shi Shi Beach und wanderte dort zum Point of the Arches. Schon die Bilder im Internet, die ich gesehen hatte, als auch die Eindrücke bei meinem Besuch am Nachmittag beeindruckten mich sehr – was für eine faszinierende, raue Felsküste am Pazifik. Ich war mir sicher, dass ich hierher noch einmal kommen müsste. Aber dafür war einige Vorbereitung notwendig, weil ich am Strand zelten müsste. Im Mai 2011 reiste ich wieder in den Nordwesten der USA, und dieses Mal nahm ich alles mit, was man zum Trekking braucht.

 

 

Oktober 2010 - Crystal Mill 

 

Die Crystal Mill bei Marble in den Elk Mountains ist nur über die sehr raue und steinige County Road 7 zu erreichen - 4WD wird empfohlen.  Weiter führt die CR7 zum Schofield Pass, aber das ist nur etwas für echte hardcore 4WD-Fahrzeuge und Fahrer. Da die Entfernung von Marble zur Mill nur etwa 8 km beträgt, bietet es sich als Alternative an, zur Crystal Mill zu wandern, denn insbesondere im Herbst, wenn das Laub der Aspen sich leuchtend gelb färbt, ist die Crystal Mill eine wunderschöne Location, nicht nur für Fotografen.

 

 

September 2010 - Dancing Rocks und Boundary Butte Arch 

 

Schon oft bin ich auf früheren Reisen auf dem Highway 191 an den Dancing Rocks im Navajo Reservat achtlos vorbei gefahren. Sie liegen südlich von Rock Point auf dem Weg nach Chinle, wenn man von Norden kommt. Erst ein Foto in Arizona Highways machte mich auf die Dancing Rocks als attraktives Fotomotiv aufmerksam. Etwas weiter nördlich, schon im Navajo Reservat in Utah, liegt der Boundary Butte Arch, von dem ich erstmals durch einen Reisebericht im Forum Discover Amerika hörte. Diese beiden Naturwunder besuchte und fotografierte ich bei Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang.

 

 

September 2010 - Adeii Eechii Cliffs                             >> english version

 

Lange wurde um diesen Ort mit den seltsamen rot-weißen Sandsteingebilden ein Geheimnis gemacht - natürlich nur, um die Natur und die Natives vor Touristen zu schützen. Aber wie so oft, blieb das Geheimnis nicht lange eines. Als die ersten Berichte mit Fotos im Internet erschienen, die auch Wegbeschreibungen gaben, wie man diesen Ort am Rande der Adeii Eechii Cliffs erreichen könnte, stand auch für mich fest, dass ich dort einmal hinfahren würde.

 

 

September 2010 - Reflection Canyon                            >> english version

 

In National Geographic vom April 2006 erschien in dem Artikel „Glen Canyon Revealed“ ein Bild des Reflection Canyon, eines Seitencanyon des Lake Powell. Das Bild von Michael Melford faszinierte nicht nur viele andere Fotografen, sondern es begann auch gleich die Suche nach dem Standort der Aufnahme. Schon bald konnte man im Internet die Koordinaten des Aufnahmestandortes finden. Das Problem war allerdings, dass eine längere Bootsfahrt notwendig wäre, um zum Reflection Canyon zu gelangen - oder man sucht einen Landweg.

 

 

März 2010 - Fire Wave

 

Das Titelbild auf der Broschüre der Nevada Commission on Tourism sah eindrucksvoll aus - weiße und orangenfarbene Streifen schwingen sich wellenförmig entlang eines Sandsteinhügels. Leider gab es keine Ortsangabe zu dem Bild, aber schnell war klar, dass es im Valley of Fire sein würde, wahrscheinlich im Gebiet des Rainbow Vista. Im März 2010 hatte ich Gelegenheit diese Fire Wave zu suchen.

 

 

Oktober 2009 - Yerba Buena Island

 

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, den tollen Blick mit der Oakland Bay Bridge im Vordergrund und der Skyline von San Francisco im Hintergrund zu fotografieren. Das Bild, das mir vorschwebte, und dass ich schon öfter irgendwo gesehen hatte, wollte ich von Yerba Buena Island machen, einer kleinen, felsige Insel in der San Francisco Bay. Ich konnte nicht ahnen, welche Schwierigkeiten sich bei der Suche nach einem geeigneten Fotostandort ergaben.

 

 

Mai 2009 - Angel Arch und All-American-Man                   >> english version

 

Seit langer Zeit schon stand der Angel Arch ganz oben auf meiner Wunschliste. Vor einigen Jahren hatte ich den Versuch unternommen, an einem Tag hin und zurück zu wandern, aber es scheiterte daran, dass mir die Ranger kein Permit gaben. Ein paar Jahre später konkretisierten sich meine Pläne. Schon im Herbst 2008 hatte ich mir das Permit für die Wanderung im Salt Creek Canyon im Needles District des Canyonlands Nationalpark besorgt. Im Mai 2009 wanderte ich dann für 3 Tage zum Angel Arch und zum All-American-Man.

 

Mai 2009 - Eggshell Arch

 

Der Eggshell Arch liegt nordöstlich von Kaibeto, etwas abseits von den üblichen Routen im Navajo Reservat. Wie immer bei Zielen in den Reservaten gibt es einige Unsicherheit darüber, ob man dorthin auch fahren darf, nur mit Permit, nur mit Indian Guide oder überhaupt nicht. Ein Wagen mit 4WD sowie ein GPS sind absolut notwendig für diese Tour, die auch sonst dem Auto und dem Fahrer einiges abverlangt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

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